Drucken Versenden
BBS Uslar

„Schon immer eine Affinität zum Bildungswesen“

Bild anzeigen

Blumen für den Jubilar: Martin Kupper (links) gratulierte dem Schulleiter persönlich zu seinen 25 Dienstjahren.

© Foto: privat

Uslar (ozm) - Vor 25 Jahren begann die Karriere von Peter Albrecht an den Berufsbildenden Schulen Uslar. Zu seinem Dienstjubiläum gratulierten ihm nun Geschäftsführer Martin Kupper sowie viele Kolleginnen und Kollegen.
Der 57-jährige Friedländer studierte Erziehungswissenschaften in Göttingen und wurde schon früh in der Jugendarbeit, konkret dem Berufsfindungsbereich tätig. Er organisierte wochenweise Seminare und arbeitete intensiv mit jungen Menschen zusammen. „Beruflich habe ich schon seit jeher eine Affinität zum Bildungswesen“ beschreibt Peter Albrecht seine bisherigen beruflichen Erfahrungen. Als ein Manko während seiner ersten Berufsjahre sah er auch damals schon den fehlenden dauerhaften Bezug zu den jungen Menschen, mit denen er zusammen arbeitete. Die Möglichkeit einer beruflichen Umorientierung an den BBS Uslar kam ihm daher vor 25 Jahren sehr gelegen.
„Ich konnte hier nicht nur einen festen Bezug zu den Auszubildenden durch den regelmäßigen Unterricht herstellen, sondern ebenfalls wieder mehr in meinem eigentlichen Schwerpunktbereich, der Heilerziehungspflege tätig sein“ begründet Peter Albrecht seine bis heute andauernde Freude über diese passende Arbeitsstelle.
Während er dem Jubilar mit einem großen Blumenstrauß gratulierte, erinnerte sich auch Geschäftsführer Martin Kupper an so manchen gemeinsam durchlebten Moment in der Geschichte der Berufsbildenden Schulen zurück. Er betonte jedoch insbesondere, dass er an Peter Albrecht seit jeher seine offene und klare Art zu schätzen gewusst hat und dankbar über das konstante Engagement seit 25 Dienstjahren ist.
Schon sehr schnell war er an den BBS Uslar als stellvertretender Schulleiter für den Bereich der Heilerziehungspflege tätig. Er baute die Berufsbildenden Schulen Uslar mit auf und entwickelte Konzepte weiter. Immer Hand in Hand mit der ehemaligen Schulleiterin Malica Belbouab.
Im vergangenen Herbst übernahm Peter Albrecht dann die Leitung der Schule. Seine neue Herausforderung hat er dabei von Anfang an begrüßt und ist sich einer Sache ganz sicher: „Ich werde diese Schule auch in Zukunft nach unserem bewährten Konzept weiterführen, denn ich bin davon noch immer überzeugt.“
Stillstand bedeutet dies aber keineswegs für die BBS Uslar! Denn die eingeführte generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau bedeutet durchaus eine willkommene Herausforderung und es gilt, den Ausbildungsgang auch noch weiter zu etablieren. Mit dem südniedersächsischen Ausbildungsverbund „Zusammen stark für die Pflege – Ausbildungsverbund Leine-Solling-Weser“ ist ein wichtiger Schritt getan. Mitinitiiert wurde dieser von der vorherigen Schulleiterin Malica Belbouab. Peter Albrecht hat sich nun der Aufgabe angenommen, sich noch weiter zu vernetzen und den Verbund auszubauen und zu stärken.
„Die Pflege ist ein ganz zentraler Bereich und das muss mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangen. Erste Schritte sind bereits getan“ erklärt der Schulleiter der BBS Uslar. Mit viel Netzwerkarbeit und dem Angebot einer verlässlichen und qualifizierten Ausbildungsmöglichkeit, können er und sein Team an den BBS Uslar ihren Teil dazu beitragen.
Doch nicht nur die fundierte Ausbildung im neuen Ausbildungsgang Pflegefachfrau / Pflegefachmann gehört zum Repertoire der zum Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. gehörenden BBS Uslar. Ein umfangreicher Fortbildungskatalog, in dem der Umfang der Angebote von Entwicklungsförderung in Kindheit und Jugendalter bis hin zur Begleitung und Assistenz im Alter oder der Praxisanleitung in der Pflege reicht, steht hier im Weiterbildungsbereich im Fokus.
Nähere Informationen zu den BBS Uslar können auch auf der Website www.bbs-uslar.de abgerufen werden.
Für Peter Albrecht steht auf jeden Fall fest, dass er auch künftig auf Qualität und Praxisbezug im Angebotsbereich der Berufsbildenden Schulen achten wird und die Schulleitung in bewährter Weise weiterführen wird.
Privat reist der 57-jährige, der verheiratet ist und ein Kind hat, übrigens gern und weiß das Kennenlernen von „Land und Leuten“ sehr zu schätzen. Er begegnet Menschen im privaten wie im beruflichen mit Interesse und lebt dieses auch an den BBS Uslar vor.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder