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Angehende Fachkräfte besuchen Albert-Schweitzer-Kinderdorf

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Besuch von sozialpädagogischen Fachschülern im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar.

© Foto: privat

Uslar (usm) - Einen lebendig gestalteten Unterrichtstag erlebten rund 40 Schüler und Schülerinnen der Fachschule Sozialpädagogik der Hildesheimer Vinzentinerinnen in Duderstadt. Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Uslar hatte die angehenden Fachkräfte zu einem Informationstag eingeladen. Zunächst erfuhren die künftigen Erzieher und Erzieherinnen die Einzelheiten über die stationären Jugendhilfeangebote des Kinderdorfs Uslar und seine weiteren Einrichtungsteile. Dabei stand natürlich auch die große Frage im Raum, wie so eine Kinderdorffamilie denn funktioniert. Einen wirklich realistischen Einblick gab dabei Hausleitung Bettina Schwedler, die ab 2001 im Uslarer Kindedorf zunächst als pädagogische Fachkraft angestellt war und seit 2009 als Hausleitung in ihrer eigenen Kinderdorffamilie tätig ist. Sie hat schon vielen Jugendhilfekindern in die Selbständigkeit geholfen. Einst lernte sie selbst den Beruf der Erzieherin an der Fachschule in Duderstadt. So machte sie den Besuchern mit einem greifbaren Bezug deutlich, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Einsatzbereiche ihr künftiger Beruf hat. Nach der klassischen Ausbildung zur Erzieherinnen ließ Bettina Schwedler sich zudem noch im Bereich „Marte Meo“ ausbilden.
Nach der theoretischen Einführung in das Fachgebiet „Kinderdorf“, bekamen je zwei Gruppen einen abwechselnden Einblick in eine Kinderdorffamilie vor Ort und in eine der beiden Wohngruppen des Kinderdorfs. In der für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren geeigneten Wohngruppe sowie der Kinderdorffamilie bestand nicht nur die Möglichkeit der Besichtigung, sondern ebenso wurden tiefergehende Fragen zu Fachlichkeit und den Abläufen direkt vor Ort beantwortet.
Die Job-Chancen stehen gerade für Erzieher, Heilerziehungspfleger und Sozialpädagogen im Albert-Schweitzer-Kinderdorf sehr gut. Engagierte Fachkräfte sind jederzeit willkommen und haben neben der Möglichkeit, als unterstützende Fachkraft in einer Kinderdorffamilie oder als Mitarbeiter in einer Wohngruppe tätig zu sein, auch die Möglichkeit selbst Kinderdorfmutter oder Kinderdorfvater sowie Erziehungsstellenleitung zu werden.
Insgesamt vier Fachschüler aus Duderstadt haben sich im Anschluss an den Hospitationstag dazu entschieden, eines ihrer ausbildungsintegrierten Praktika im Uslarer Kinderdorf zu absolvieren. Dieser Erfolg zeigt den bedeutenden Wert der Kooperation zwischen der Fachschule für Sozialpädagogik der Hildesheimer Vinzentinerinnen und dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar.
Umfassendere Informationen gibt es im Internet unter www.kinderdorf-uslar.de sowie Tel. 05571/92370.

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