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Ein Urgestein im Kinderdorf

Bernd Kasper unterstützt seit 25 Jahren

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Einrichtungsleiter Harald Kremser gratulierte dem Jubilar persönlich und resümierte über die gemeinsame Zeit.

© Foto: privat

Uslar (usm) - Bernd Kasper, Fachberater für Pflegstellen, feierte kürzlich sein 25-jährtiges Betriebsjubiläum im Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. Der Diplom-Sozialpädagoge kam vor 25 Jahren zunächst als Erziehungsleiter und später dann als stellvertretende Leitung des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Uslar zu dem gemeinnützigen Verein. „Damals war das Kinderdorf noch nicht so standardisiert wie heute und ich konnte im Lauf meiner beruflichen Entwicklung den Ausbau und viele Veränderungsprozesse in der Kinderdorfarbeit miterleben“ berichtet er.
Vor zehn Jahren dann wechselte er innerhalb des Kinderdorfs die Jobbereiche und wurde Fachberater bei der Fachberatung Pflegestellen in Moringen. Das damalige Angebot, die wachsende Fachberatung zu unterstützen kam wie gerufen, denn die neuen Aufgaben waren weniger administrativ. Bis heute schätzt Bernd Kasper die Nähe zu den Kindern und Jugendlichen, aber auch zu den Pflegeeltern, die seine beratende und unterstützende Tätigkeit erfordert. Seine bisherigen Erfahrungen aus den Kinderdorffamilien konnte er dabei gewinnbringend in die neue Aufgabe einbringen. Doch auch die persönliche Weiterbildung ist für den 61-jährigen ein wichtiges Thema. Die Entscheidung, die Kinderdorfarbeit grundlegend auf eine systemische Basis zu stellen und alle Mitarbeiter dahingehend zu schulen, hat er sehr begrüßt. Selbstverständlich absolvierte auch er diese Fortbildung im Rahmen seiner Berufstätigkeit: „Es hat schon einen besonderen Wert, wenn eine Einrichtung sich entschließt, allen Mitarbeitern Und Mitarbeiterinnen ein derart komplexes Fortbildungsangebot zu Gute kommen zu lassen.“
Später dann ließ er sich zur Kinderschutzfachkraft ausbilden, da mit der Änderung des Kinderschutzgesetzes eine solche auch für die Institution Kinderdorf vorgeschrieben wurde. Aufgaben und Belange von Kinderschutzfachkräften passten sehr gut zu Bernd Kaspers eigenen Wertvorstellungen und so bildete er sich auch diesbezüglich weiter. Alltägliche Arbeitseindrücke bei der Fachberatung ließen viele weitere, konkrete Fachideen und Gedanken aufkommen. Er nutzte dies als Chance und entwickelte sowie veröffentlichte Fachartikel bis hin zu einem eigenen Fachbuch. Auch als Gastredner für Seminare und Vorträge ist Bernd Kasper inzwischen aktiv - ein Engagement übrigens, das auch intern sehr geschätzt wird. So hielt er nicht nur im eigenen Kollegenkreis, sondern auch schon bei den Mitarbeitenden des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Alt Garge seine Vorträge. „25 Jahre Kinder- und Jugendhilfe in familiären Strukturen war zu Beginn meines Berufslebens gar nicht mein ursprünglicher Plan, aber diese besondere Form der Hilfe hat sich auf dem Weg den ich gegangen bin, als etwas sehr wertvolles entwickelt.“ verrät Bernd Kasper zum Jubiläum. Auch Einrichtungsleiter Harald Kremser gratulierte dem Jubilar und gab preis, dass er die Spezialisierung Bernd Kaspers gut findet und das Kinderdorf sowohl von ihm als Kinderschutzfachkraft profitiert, als auch davon, dass er sich in Zusammenhang mit seiner Autorentätigkeit tiefer in Fachmaterie einarbeitet. Für sein Engagement dankte ihm Harald Kremser persönlich.

Als eine große Bereicherung in seinem Arbeitsalltag empfindet Bernd Kasper übrigens auch die gute Zusammenarbeit und das tolle Klima in der Fachberatung Pflegestellen.
Bernd Kasper lebt in Wollbrechtshausen, ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Ausgleichende Hobbies zu seinem Joballtag sind die bekannte Big-Band Presto, für die er als Trompeter unterwegs ist und das Malen. „Ich werkele gerne und bin häufig kreativ unterwegs“ verrät der 61- jährige schmunzelnd.

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