Drucken Versenden
Albert-Schweitzer-Familienwerk

Stars kicken mit Kindern um die Wette

Bild anzeigen

Jubelnde Kids zusammen nach dem Promi-Kick mit Philip Dittberner, Joris, seinem Schlagzeuger Seppl und Disarstar.

© Foto: privat

Uslar/Schoningen (usm) - Rund 300 Kinderdorfkinder aus ganz Deutschland haben am Wochenende am „KiDo-Cup“, dem größten bundesweiten Kinderdorf-Turnier teilgenommen. Einmal jährlich treffen sich Fuß-und Streetballkids auf Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderdörfer (BAG, darunter SOS, Caritas, Bethanien, Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke u.v.m.), um nicht nur miteinander um den begehrten „KiDo-Cup“ zu spielen, sondern auch ein Wochenende auf unzählige andere Kinder zu treffen, die ebenfalls im Kinderdorf leben. Hier werden Freundschaften geschlossen, gemeinsame Erfahrungen geteilt, die Auszeit vom Alltag genossen. Seit 22 Jahren findet der KiDo-Cup statt, um die Gemeinschaft der Kinderdörfer zu feiern, Ausrichter ist jedes Jahr ein anderes Kinderdorf. In diesem Jahr zeichnete das Albert-Schweitzer- Familienwerk Niedersachsen verantwortlich und holte den Pokal in den Solling nach Uslar. Und so ging es auch dieses Mal nicht nur um den Sport, sondern die große Gemeinschaft und eine unbeschwerte Zeit.
Besonderer Höhepunkt war für viele Kinder in diesem Jahr die Teilnahme der Künstler Joris („Herz über Kopf“), Philipp Dittberner („Wolke 4“) und des Hamburger Rappers Disarstar. Diese bewiesen auf dem Fußballplatz, dass sie nicht nur eine starke Stimme, sondern auch stramme Waden haben. So losten Joris und Philipp Dittberner ihre eigenen Mannschaften aus und kickten mit den 8 bis 18- Jährigen in zwei Altersgruppen um die Wette. Auch auf der Bühne sorgten die Künstler für pure Begeisterung, kein Bein im Publikum stand mehr still und alle sangen im Chor, als die Hits der Künstler über das Gelände schallten.
Den Künstlern war es wichtig, nicht nur auf der Bühne zu stehen, sondern auch mit den Teilnehmern des KiDo-Cups in Berührung zu kommen, sich Zeit für Gespräche zu nehmen und einen Austausch zu haben: „Der Tag hat uns allen unendlich viel Spaß gemacht – mit den Kids zu sprechen, zu kicken und zu feiern war auch für uns eine bereichernde Erfahrung. Eine tolle Sache, die wir gerne unterstützen!“, fasste Philipp Dittberner stellvertretend für die drei Künstler zusammen.
Die wahren Gewinner blieben also die Teilnehmer: Insgesamt sieben Pokalpreise waren zu vergeben. Und dann ist da noch der „Riesen-Pokal“ - ein traditioneller Cup, der derjenigen Mannschaft gebührt, die im kommenden Jahr den KiDo-Cup austragen wird. Zwölf Monate lang war dieser im Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Uslar zu bestaunen. Jetzt wurde das Schwergewicht feierlich an das Kinder- und Jugenddorf Klinge weitergegeben.
Pokale gab es natürlich auch noch für die Gruppensieger, die Ergebnisse lauten:
Fußball (U14): 1. Kinder- und Jugenddorf Eltville, 2. Caritas Kinderdorf Irschenberg, 3. SOS Kinderdorf Brandenburg.
Fußball (U19): 1. SOS Kinderdorf Zwickau, 2. Jugendhilfeverbund St. Elisabeth, 3. Kinder- und Jugenddorf Klinge.
Streetball (U14): 1. Kinder- und Jugenddorf Eltville, 2. Kinder- und Jugenddorf Markkleeberg, 3. Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin.
Streetball (U19): 1. Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg, 2. Jugenddorf Bergisch-Gladbach, 3. Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin.
Ein ganz besonderer Preis ging an das „goldene Kido Würzburg“, die mit dem Fairnesspokal eine Auszeichnung erhielten, die das soziale und umsichtige Miteinander lobt.
Preise haben auch die fast 100 Helfer verdient, sagt Geschäftsführer Martin Kupper. Ohne den SC Schoningen, dem DRK, der Feuerwehr, der SG Rehbachtal und zahlreichen Mitarbeitern des Kinderdorfes wäre die Veranstaltung nicht so fantastisch gelaufen.
Mit dem „Menschenkicker“ wurde den Teilnehmern eine spannende wie einzigartige Spielform des Kickens geboten, die nicht nur richtig viel Spaß brachte, sondern zwischendrin auch die Wettstreitatmosphäre auflockerte.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder