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Verband verlängert Frist bis Mitte Februar

Keine Mehrheit der bayerischen Hausärzte für Kassenausstieg

Nürnberg (AFP) - Der geschlossene Ausstieg der bayerischen Hausärzte aus dem Kassensystem ist vorerst gescheitert. Bei einer Versammlung in Nürnberg kam das nötige Zustimmungsquorum von 60 Prozent für die Rückgabe der Kassenzulassungen nicht zusammen, sagte der Sprecher des Deutschen Hausärzteverbandes, Stefan Lummer. Von rund 7000 organisierten Hausärzten votierten demnach lediglich etwa 2750 für den Ausstieg. Wegen einer Fristverlängerung können die bayerischen Hausärzte aber noch bis zum 18. Februar entscheiden, aus dem System der Gesetzlichen Krankenversicherung auszusteigen.
Hausärzte in Nürnberg Bild anzeigen
Hausärzte in Nürnberg © AFP

Der Konflikt zwischen Kassen und Hausärzten in Bayern besteht schon seit längerem. Mit dem angedrohten kollektiven Austritt wollen die Hausärzte bessere Verträge mit den Krankenkassen erzwingen. Vergangene Woche hatte die AOK Bayern wegen der Drohungen den Vertrag mit dem bayerischen Hausärzteverband fristlos gekündigt.

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