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Die nächste Etappe startet an der PGS

Dassel (usm) - Für 99 aufgeregte Schülerinnen und Schüler ist mit dem Einschulungsgottesdienst am letzten Donnerstag in der Laurentiuskirche in Dassel eine nächste wichtige Etappe ihres Schullebens eingeleitet.

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© Foto: privat

Torsten Wiegmann, Schulpastor an der Paul-Gerhardt-Schule, hieß die „großen Kleinen“ herzlich willkommen in der großen Schulgemeinde der PGS. Er bedauerte die neuen Fünftklässler mit einem Augenzwinkern: „Vier Jahre lang habt ihr euch hochgearbeitet, seid gewachsen, um endlich die Chefs auf dem Schulhof zu sein - und jetzt geht an der neuen Schule alles von vorne los, und ihr seid wieder die Kleinen ..." Die nächste Etappe werde nicht weniger aufregend, aber sie könnten in der Gewissheit sein, nicht allein zu sein. In der Gemeinschaft – in vier neuen Profilklassen – mit neuen Mitschülern und auch Lehrern starte die Herausforderung, deren Ziel 2026 das Abitur sein soll. Das sei wahrlich eine Situation, die einerseits Freude, aber auch Anstrengung mit sich bringe. Die hoffnungsvolle Perspektive überwog jedoch: „Ihr seid gut aufgehoben", so Wiegmann, "in euren Familien weiterhin, in der neuen Klassengemeinschaft mit eurem Klassenlehrerteam, in der Schulgemeinschaft - und bei Gott sowieso."
Die sehr persönlichen und wertschätzenden Worte von Pastor Wiegmann und dem Schulleiter Gerhard Wittkugel fesselten sehr schnell alle Neuankömmlinge mit ihren Angehörigen, ließen jede erste Nervosität in der vollen Kirche schwinden - spätestens als der Schulleiter erste Freiwillige nach vorn rief, um mit Schülern, Eltern und Lehrern das Haus der Schule zu bauen. „Von da an war ich dabei“, verriet Luna aus der 5a. Wie Sebastian erwarteten viele voller Vorfreude das Neue: „Die Ferien waren doch lang genug. Ich freute mich sehr auf die neue Schule.“ Auch Felicia und Carina hatten vergessen, dass die vorige Nacht für sie besonders kurz war. Lars, Elias und viele andere warteten gespannt auf die neuen und bekannten Gesichter.
"Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu, ja du bist du" sang die Gottesdienstgemeinde unter der Orgelbegleitung von Dr. Friedhelm Flamme. Die Bläserklasse 6d spielte unter der Leitung ihrer Lehrerin Anke Wurmstädt auf ihren Instrumenten mehrere Begrüßungslieder und alle Anwesenden konnten staunen, was diese Schülerinnen und Schüler in einem Jahr schon gelernt hatten.
Der Schulleiter sowie Birgit Witte, Koordinatorin für die Jahrgänge 5 -7, baten schließlich jedes Kind namentlich nach vorn.
Traditionell bekam jede der vier Klassen den Baum des Jahres – in diesem Jahr eine Fichte – geschenkt, die die Klassen im Schulwald anpflanzen und pflegen werden. Hier war die neue Gemeinschaft erstmalig gefragt, denn die Bäume waren überraschend groß und konnten nur mit Bollerwagen – gut gehalten – zur Schule gezogen werden. So lüftete sich denn auch das Geheimnis um die „Weihnachtsbäume im Sommer“.
Wie groß die Aufregung für Kinder und Eltern in den letzten Tagen der Sommerferien auch gewesen sein mag: Die „Neuen“ spazierten nach der Begrüßungsfeier mit ihren neuen Klassenlehrerinnen und Paten aus dem Jahrgang 9 ganz entspannt zur Schule.
Für Eltern und Angehörige gab es im Anschluss bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum näheren Kennenlernen.

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