Kinder- und Jugendpsychiatrie Holzminden

Große Unterstützung für Fachklinik

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Die Sozialministerin Daniela Behrens (Mitte des Bildes) und Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt (vorne rechts) besuchen die Fachklinik Holzminden (v.l.): Ute Schünemann (Oberärztin der Tagesklinik), Nicole Christoph (Stadtrat Holzminden), Chefarzt Dr. Dirk Dammann, Susanne Jacke (Stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Stadtrat Holzminden); stellvertretende Klinikleiterin Kathrin Kumlehn-Böke, Sozialministerin Daniela Behrens, Bürgermeister Christian Belke, Geschäftsführer Martin Kupper, Geschäftsführerin Astrid Walter, Vorstandsmitglied Angela Schürzeberg und Landtagsabgeordnete sowie Beiratsmitglied Sabine Tippelt.

© Foto: privat

Uslar/Holzminden (ozm) - Mit einem guten Gefühl startete das vergangene Wochenende in der Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. in Holzminden. Die Weichen für eine zeitgemäße Klinikarbeit auch in der Zukunft sind jetzt gestellt: Bei einem Besuch der niedersächsischen Sozialministerin Daniela Behrens sowie der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt, ging es um die veränderten Anforderungen im heutigen Klinikalltag und eine hierzu passende bauliche Weiterentwicklung der Klinik. Höhere Schweregrade bei den Erkrankungen und mehr Notfälle, Barrierefreiheit, Brandschutz sowie verbesserter Arbeitsschutz sind die wesentlichen Impulse für die Neubaupläne.
Zusammen mit Angela Schürzeberg, Vorstandsmitglied des Albert-Schweitzer-Familienwerks, und der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt, die Kuratoriumsmitglied des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. ist, bekam Sozialministerin Daniela Behrens einen umfassenden Einblick in die Räumlichkeiten und über das Wirken der Fachklinik in Holzminden. Auch Holzmindens Bürgermeister Christian Belke nahm an dem Besuchstermin teil und nutzte selbst noch einmal die Chance, einen umfassenderen Einblick in die Klinik zu bekommen.
Mit großem Interesse verfolgte Daniela Behrens die Ausführungen des Chefarzt Dr. Dirk Dammann, welcher nicht nur einen Überblick über das Leistungsspektrum der Klinik gab, sondern auch die sich verändernde Problemlage im Patientenmanagement verdeutlichte. Insbesondere berichtete er auch von den gewachsenen Anforderungen an die Räumlichkeiten, Brandschutzauflagen sowie Schutzkonzepte.
Die Sozialministerin stellte ihrerseits Fragen zu Einrichtung und Konzept, so dass sich am Ende ihres Besuchs ein aktuelles und rundes und Bild des Klinikalltags ergab.
Optisch ist der auf einem weitläufigem und idyllischem Naturgelände gelegene Fachwerkkomplex zwar ein echter Hingucker, jedoch können die örtlichen Begebenheiten auch aufgrund des Gebäudedenkmalschutzes nicht an die modernen Standards und Bedürfnisse einer Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie angepasst werden. Ein Neubau eines Bettenhauses sowie eine barrierefreie Erschließung des Neu- und des Bestandsbaus sind daher unumgänglich.
Das Albert-Schweitzer-Familienwerk steht diesbezüglich bereits seit längerem in Kontakt mit der Stadt Holzminden. Kooperativ wird hier nach einer bestmöglichen Lösung für alle Beteiligten gesucht. Erste Ideenkonzepte zur Umsetzung wurden bereits ersonnen. Um ein Projekt solcher Größenordnung umsetzen zu können, bedarf es jedoch der uneingeschränkten Unterstützung des Landes als als Zuwendungsgeber für Krankenhausbauten.
Mit großer Freude hat man im Albert-Schweitzer-Familienwerk die Nachricht aufgenommen, dass Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens der Klinik und ihrem Vorhaben sehr wohlgesonnen gegenübersteht und man im Ministerium gerne bereit sein wird, das Projekt „Zukunftsfähigkeit“ nach Kräften zu unterstützen. Mehrfach betonte die Politikerin, dass sie dem Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auch der Holzmindener Einrichtung des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. sehr zugetan und bereit ist, alle mögliche Unterstützung zu gewähren.
Lobend hervorgehoben hat Klinikchef Dr. Dirk Dammann im Übrigen auch das schnelle und gute Funktionieren der Netzwerke vor Ort. Im Zusammenspiel wird die Klinik auch weiterhin für die Zukunft mit den bestmöglichen Versorgungsleistungen für die Patienten und Patientinnen aufgestellt sein.