DRK-Kindertagesst├Ątten Volpriehausen und Uslar

Wechsel an der Kuratoriumsspitze nach zehn Jahren

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Renate Andermann (Bildmitte) wurde nach mehr als zehn Jahren an der Spitze der Kuratorien der beiden DRK-Kindertagesstätten Uslar und Volpriehausen als Kuratoriums-Vorsitzende von Petra Reußner (links), Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V., und Lutz Kappel (rechts), der künftig den Vorsitz der beiden Kuratorien übernehmen wird, verabschiedet.

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Uslar/Volpriehausen (ozm) – Die Uslarerin Renate Andermann wurde nach mehr als zehn Jahren an der Spitze der Kuratorien der beiden DRK-Kindertagesstätten in Uslar und Volpriehausen als Vorsitzende des Kuratoriums verabschiedet. Lutz Kappel, der sich sowohl haupt- als auch nebenberuflich seit Jahrzehnten für das Rote Kreuz engagiert, hat den Vorsitz des Kuratoriums der beiden DRK-Kindertagesstätten übernommen.
Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim, dankte Renate Andermann für die lange Zeit als Kuratoriumsvorsitzende. „Ehrenamtliches Engagement kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden. Wohlfahrtsorganisationen wie das Rote Kreuz sind auf vielfältiges ehrenamtliches Engagement angewiesen“, so Petra Reußner. Nicht nur bei Katastrophen oder Rettungseinsätzen kann unsere Gesellschaft auf das DRK zählen, so die DRK-Chefin weiter, sondern auch im Bereich der Kinderbetreuung ist der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e.V. mit insgesamt 16 Kindertagesstätten (Kita) in Südniedersachsen und rund 150 Schulbegleitkräften in der Großregion sehr aktiv. „Viele ehrenamtliche Aufgaben, wie die Arbeit der Kuratorien unserer Kitas, finden nahezu unbemerkt für weite Teile der Gesellschaft statt. Umso mehr geht mein Dank im Namen des Präsidiums und des Vorstandes an Frau Andermann für ihr Engagement“, betont Reußner.
Die Kuratorien der DRK-Kindertagesstätten beschließen und empfehlen als eine Art Aufsichtsgremium, welche sowohl aus Elternvertretern, pädagogischem Fachpersonal, Geschäftsführung und entsendeten Politikern besteht, wichtige organisatorische und pädagogische Belange rund um die Kindertagesstätten. Die Kuratoriumsarbeit gilt als ein zusätzliches partizipatives Instrument. Gemeinsam werden nach demokratischen Grundsätzen Entscheidungen über Rahmenbedingungen für die Kindertagesstätten getroffen. Das Wohl der Kinder steht dabei immer im Mittelpunkt, betont Petra Reußner.
Torsten Bauer, Bürgermeister der Stadt Uslar, würdigte die Arbeit, die Renate Andermann in Uslar, Volpriehausen und Umgebung insbesondere für das DRK leistete: „Dank solcher aktiven Ehrenamtlichen haben wir in der Kommune unzählige Mehrwerte für die Menschen, sei es in der Kinder- und Jugendarbeit, im Bereich Seniorenarbeit oder bei den Blutspenden – um nur einige Beispiele zu nennen. Auf Renate Andermann und den DRK-Ortsverein Uslar ist stets Verlass.“ Bauer ergänzte, dass er auch im Namen des Stadtrates an Ehrenamtliche wie Renate Andermann ein herzliches Dankeschön für das Engagement überbringe.
Renate Andermann dankt dem Kuratorium für die gute jahrelange Zusammenarbeit. „Ich wünsche dem Kuratorium weiterhin stets eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen. Ich werde die jahrelange gute Zusammenarbeit und die zahlreichen Herausforderungen im Sinne unserer Kinder in Uslar und Volpriehausen stets in bester Erinnerung behalten. Meinem Nachfolger Lutz Kappel wünsche ich alles Gute im Amt“, ergänzt Renate Andermann. Kappel indes freut sich auf die neue Aufgabe. „Ich bringe viel Wissen und Erfahrung rund um die Belange des Deutschen Roten Kreuzes mit und freue mich als Uslarer, mich in meiner Heimatregion nun auch in die Arbeit der Kindertagesstätten stärker einbringen zu können“, führt Lutz Kappel aus. Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft, gute Bildungsarbeit sei deshalb enorm wichtig, so Kappel abschließend. Dafür wolle sich Kappel als Vorsitzender der beiden Kita-Kuratorien stets beherzt einsetzen.