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Geschäftsleitung vom Albert-Schweitzer-Familienwerk informiert

„Auf den Arbeitgeber muss Verlass sein“

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Personalleiter Bernhard Jordan berichtet den Mitarbeitenden über die Verhandlungsergebnisse.

© Foto: privat

Uslar (usm) - Wenn es um Tarifvertragsverhandlungen geht, stehen sich immer zwei Parteien gegenüber. Wünsche, Vorstellungen und Möglichkeiten dabei in Einklang zu bringen und auf eine realistisch umsetzbare Ebene zu führen, ist dabei die große Kunst. Alle 900 Mitarbeiter aus den 11 Standorten wurden anlässlich der erfolgreich geführten Tarifverhandlungen zu 6 Informationsveranstaltungen eingeladen, zwecks derer Bernhard Jordan, Personalleiter im Familienwerk, alle Einrichtungen besuchte.
Ziel ist es, in allen Bereichen faire und vergleichbare, wettbewerbsgeeignete Rahmenbedingungen zu erhalten. Für den ersten Schritt wurde somit der Tarifvertrag mehr den im öffentlichen Dienst vorherrschenden Tarifverträgen angeglichen, eine Angleichung an den jetzigen Stand soll bis zum Jahr 2019 erfolgt sein. Zudem investiert das Familienwerk 430.000 Euro im Jahr, um allen 900 Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung zugutekommen zu lassen. Weiter bestehen Möglichkeiten zur privaten Alters- und/oder Berufsunfähigkeitsvorsorge.
„Bei solchen Verhandlungen geht es uns um einen fairen Interessenausgleich zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden. Die Wertschätzung und Anerkennung der Leistung des Einzelnen ist für unsere erfolgreiche Arbeit wichtig“ betont Personalleiter Bernhard Jordan in Bezug auf die hart verhandelten Ergebnisse. „Den gemeinsamen Nenner zu finden, ist nicht einfach, denn wir haben ja viele Berufsgruppen. Diese unterschiedlichen Bereiche punktuell zu vereinen und einen gerechten Nenner zu finden, ist eine Herausforderung, der wir uns erfolgreich gestellt haben. Unser Tarifvertrag praktiziert in der Umsetzung Solidarität; macht allgemein keinen Unterschied hinsichtlich Person, Stellung, Alter und Geschlecht und erfüllt damit unter anderem auch die Bedingungen des neuen Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit.“
„Das Albert-Schweitzer-Familienwerk hat neben all den Angeboten auf der einen und Verhandlungen auf der anderen Seite, einen Grundstock, auf dem es steht und dieser ist Verlässlichkeit. Unseren anvertrauten Klienten, wie auch unseren Mitarbeitenden stets eine größtmögliche Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten, wird weiterhin in allen Fällen unsere oberste Priorität bleiben“, äußerte sich auch Geschäftsführer Martin Kupper zu den tariflichen Veränderungen.

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